Mittwoch, 21. September 2016

Motivation | Den eigenen Körper lieben lernen


Ich gestehe meine Schwäche für Women's Health Hefte. Ich finde die kleinen informativen Texte interessant, die Rezepte sind einfach und lecker. Außerdem kann man sich neue Ideen für Übungen ohne Geräte besorgen und die Titelfrauen sind Frauen, die erstaunliches geleistet haben. Es ist motivierend.

 
 
 Auch in der aktuellen Ausgabe von Women's Health haben mich bereits die ersten paar Zeilen sehr inspiriert. In dem Text der Chefredakteurin, den ich immer als erstes lese, konnte ich mich einfach so gut wieder finden. Sie schrieb darüber, dass wir manchmal nichts anderes mit unseren Makeln machen können, als sie einfach zu akzeptieren. Bei ihr sind es die kurzen Beine, bei anderen das gute alte Hüftgold, und auch ich habe diese ganz speziellen Makel, die ich am liebsten verschwinden lassen würde.
 

Zum Beispiel habe ich eine Bindegewebsschwäche, wie viele andere Mädchen und Frauen auch, wodurch an Oberschenkeln, Waden und Brüsten kleine Narben in der Haut entstehen, da das Bindegewebe zu schwach ist. Erst sind die Narben rot und mit der Zeit blassen sie aus und werden weiß. Ganz weg gehen sie allerdings nie. Dazu kommen noch die nicht gerade schönsten Fußzehen, der Hüftspeck und meine Oberweite, die meiner Meinung nach einen Tick kleiner sein könnte. So hat jeder seine Punkte die er direkt aufzählen könnte. Was wir uns aber viel zu selten durch den Kopf gehen lassen ist, was wir eigentlich an unserem Körper wirklich lieben. Die Haare? Die Augen? Die sexy Kurven? Die langen Beine? Die Muskeln die man schon sieht? oder vielleicht sogar das große Ganze, das alles zusammen super aussieht?
Für mich ist mein Rücken eine Sache, die ich selbst an mir sehr mag. Nicht, dass er jetzt besonders toll ist, denn ich habe verhältnismäßig breite Schultern für eine Frau. Das Gesamtpaket ist das was ihn ausmacht, denn die breiten Schultern, mit den Muskeln und dem Speck bilden eine gut harmonierende "Einheit". Und wie heißt es so schön? "Ein schöner Rücken kann auch entzücken!"


 Ich bin auch immer wieder erstaunt darüber, wie sich das weibliche Bild in den vielen Jahren sprunghaft geändert hat. Vor ein paar Jahren war es angesagt spindeldürr zu sein und überall gab es gesellschaftskritische Diskussionen über den Magerwahn. Inzwischen  ist es sexy sportlich zu sein und Rundungen zu zeigen, auch in der Mode sieht man diese Veränderung.

Ich denke man sollte sich nie von Werbung, Fernsehen und Mode vorschreiben lassen, welchen Stil man selbst hat/haben möchte und was man gerne trägt. Vor allem aber wie man auszusehen hat, sollte man sich nicht von jemand anderem vorschreiben lassen. Wir alle wissen für uns selbst am besten, wann wir uns wohl in unserem Körper fühlen.
Natürlich gibt es Extrema bei denen man vorsichtig sein sollte, was die Gesundheit angeht. Solang man sich aber wohl und fit fühlt, kann meiner Meinung nach alles an einem sexy sein.


Für diesen Post habe ich mal versucht alleine und nur mit Stativ und Kamera Fotos aufzunehmen, also urteilt nicht zu schlimm über die Bilder. Ich finde sie sind halbwegs gut geworden.

Kommentare:

  1. Liebe Ina, wieder mal ein toller Artikel :-)
    und das erste Bild finde ich richtig toll! (die anderen natürlich auch ;-))

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    1. Dankeschön. Das erste mag ich auch ganz besonders. Die anderen waren auch eher mit viel Humor gemacht.

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  2. Toller Artikel, und so positiv!
    Ich bin einerseits ein heimlicher Fan der Womans Health, andererseits finde ich es schwierig, so ein "Optimum" an Fitness, Aussehen, und Akzeptanz vorzuleben. Aber da muss jeder seinen eigenen (Mittel)Weg finden :)
    Das mit den Bildern finde ich super :) nächstes mal gerne alle in Farbe (du strahlst so schön...)
    weiter so! ♥

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